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Das sagt die Patientin

Clarissa ist Anfang 30 und war bei der Vorsorge - zum Glück, sagt sie heute. Sie konnte rechtzeitig behandelt werden und möchte jetzt alle darauf hinweisen: Auch wenn ihr jung seid: Lasst euch bei Darmbeschwerden unbedingt durchchecken!

Warum bist du mit Anfang 30 zur Darmkrebsvorsorge gegangen?

“Also das war bei mir der Fall aufgrund einer anderen Diagnose, wo ich wirklich mehrere Bücher für mich gelesen habe, recherchiert habe und eigentlich immer wieder auf den Darm gekommen bin, der so viel ausmacht für ein gesundes Immunsystem und ja, ich dann quasi das Handy in die Hand genommen habe und angerufen habe bei der Darmklinik.”

 

Die Untersuchung gilt für viele als unangenehm - wie schlimm war es?

“Also im Endeffekt so an sich von der Untersuchung bekommt man gar nichts mit, weil man in Narkose gelegt wird. Von daher hat man da keine Schmerzen, auch im Nachgang nicht, was natürlich irgendwie schon Aufwand bedeutet, ist die Vorbereitung im Vorfeld, einen Tag vorher und im Endeffekt lohnt sich das aber absolut, denn wenn irgendwie was gefunden würde, kann das halt auch direkt dann entfernt werden von der Ärztin oder dem Arzt.”

Was hat sich für dich seit der Untersuchung verändert?

“Im Bereich der Darmkrebsvorsorge, dass mir schon bewusst geworden ist, dass auch in jungen Jahren wie gesagt zum Beispiel Polypen gefunden werden können. Ich meine Familie darauf auch aufmerksam gemacht habe zur Vorsorge zu gehen. Ich habe zwei ältere Brüder, die waren natürlich jetzt auch schon dran und auch das Thema im Freundeskreis gestreut habe, weil ich eigentlich das beste Beispiel dafür bin, dass sich das sehr sehr gelohnt hat, diese Untersuchung machen zu lassen.”

Musst du jetzt ständig zur Darmkrebsvorsorge?

“Gott sei Dank nicht, genau. Aber schon dann jetzt in regelmäßigen Abständen, also dass dann eine Kontrolle nochmal in drei Jahren beispielsweise gemacht wird. Aber ich denke auch, dass es individuell je nach Patient oder Patientin unterschiedlich oder je nach Diagnose auch. Aber es ist schon ein gutes Gefühl, dass halt auch nach einem gewissen Jahresabstand dann nochmal nachgeguckt wird, ob alles in Ordnung ist.”