Washington | Epstein-Befragung von Hillary Clinton vor Ausschuss beendet
US-Parlament
Washington (dpa) - Die Befragung der früheren US-Außenministerin Hillary Clinton vor einem Ausschuss des US-Parlaments im Zuge der politischen Aufarbeitung des Epstein-Skandals ist beendet. «Ich habe alle ihre Fragen so vollständig wie möglich beantwortet, basierend auf dem, was ich wusste», sagte Clinton im Anschluss an die mehrstündige Befragung hinter verschlossenen Türen in Chappaqua, einer Gemeinde im US-Bundessaat New York. Das, was sie wisse, habe sie bereits in ihrem schriftlich verbreiteten Eröffnungsstatement geteilt.
Sie habe den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein nie getroffen und habe nie irgendeine Verbindung oder Kommunikation mit ihm gehabt. Seine Komplizin Ghislaine Maxwell habe sie flüchtig gekannt, sagte Clinton. Dennoch habe sie ihr Bestes gegeben, um die Fragen der Abgeordneten zu beantworten.
In der Gemeinde Chappaqua lebt sie mit ihrem Mann, Ex-Präsident Bill Clinton, der dort am heutigen Freitag ebenfalls vor dem Kontrollausschuss des US-Repräsentantenhauses aussagen soll. Der Ausschuss soll das Missbrauchsnetzwerk des 2019 verstorbenen Finanzinvestors Epstein politisch aufarbeiten.
© dpa-infocom, dpa:260226-930-742018/1
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