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OWL/Minden-Lübbecke: Handwerk robust, aber trotzdem besorgt

Obwohl die Wirtschaftslage immer noch schwierig ist, halten sich unsere Handwerksbetriebe wacker. Es gibt aber auch die Sorge vor noch mehr finanziellen Einbußen, zeigt die aktuelle Herbst-Konjunkturumfrage der Handwerkskammer OWL.

Kosten zu hoch

Besonders die hohen Energie-, Rohstoff- und Personalkosten belasten die Handwerksbetriebe bei uns. Rund 44 Prozent der Betriebe geben an, von den gestiegenen Spritpreisen stark oder sehr stark betroffen zu sein. Die Mehrkosten zahlen sie selbst oder ihre Kunden. 

Kaufverhalten zu zögerlich

Dazu kommt, dass Kunden wegen der angespannten wirtschaftlichen Situation eher zurückhaltend mit Investitionen sind. Die Aussicht auf weiter steigende Verbraucherpreise und fehlende Investitionsanreize macht vielen Handwerkern Sorgen, sagt die Kammer. 

Dass die Energiesteuer Anfang Oktober gesenkt wurde, sei ein erster richtiger Schritt. Es müsse aber noch mehr getan werden, um Investitionen wieder attraktiver zu machen.