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NRW: Gewerkschaft sieht Bundesjugendspiele kritisch

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW kritisiert die Debatte um die Bundesjugendspiele. Die Kultusminister haben entschieden, dass Schulen bald wieder wählen dürfen, ob sie die Spiele als Wettbewerb oder als klassischen Wettkampf mit Leistungsmessung durchführen wollen. 

Gemeinsame Erfolgserlebnisse wichtiger

Für die Gewerkschaft ist diese Frage jedoch nicht das Hauptproblem. Entscheidend sei eher, dass sich viele Kinder zu wenig bewegen würden und Sportstätten oft in schlechtem Zustand seien. Statt stärker auf Zeiten und Leistungen zu achten, sollten Kinder durch gemeinsame Erfolgserlebnisse für Sport begeistert werden. 

Die GEW fordert deshalb, dass Schulen dabei unterstützt werden, Sport mehr in den Alltag einzubinden.