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Löhne / Bielefeld: Prozess um Menschenhandel und Zwangsprostitution

Am Bielefelder Landgericht startet heute Vormittag ein Prozess, bei dem es um Menschenhandel und Zwangsprostitution geht.

Hauptangeklagte aus Löhne

Hauptangeklagte ist eine Frau aus Löhne. Sie soll Kontakte zu Bordellen in ganz Deutschland geknüpft und ihnen jahrelang Frauen und Transsexuelle aus Thailand vermittelt haben.

Weitere Verdächtige aus verschiedenen Regionen

Neben ihr sind noch neun weitere Menschen, unter anderem aus Bünde, Minden und Bad Oeynhausen, angeklagt.

Ausbeutung und finanzielle Unterdrückung der Opfer

Um nach Deutschland zu kommen, wurden den Opfern hohe Summen abgeknöpft. Das Geld mussten sie laut Anklage dann in den Bordellen abarbeiten.

Erwartetes Urteil im kommenden Jahr

Ein Urteil wird Ende April nächsten Jahres erwartet.