Kreis Herford: Polizei geht von hoher Dunkelziffer bei K.O.-Tropfen aus
Viele Fälle mit K.O.-Tropfen im Kreis Herford kommen nicht ans Licht. Die Polizei bei uns geht von einer hohen Dunkelziffer aus, weil Opfer häufig aus Scham keine Anzeige erstatten würden.
Oft sei es aber auch so, dass sie ihren körperlichen Zustand gar nicht erst mit K.O.-Tropfen in Verbindung bringen, sagt Kriminalhauptkommissar Oliver Schmidt.
Mögliche Fälle anonym melden
Um über die Gefahren sowie Beratungsangebote und Schutzmöglichkeiten aufmerksam zu machen, hat das Kreisgesundheitsamt jetzt noch mal eine größere Info-Veranstaltung gemacht.
Experten empfehlen, die kostenlose Anonyme Spurensicherung (ASS) in Anspruch zu nehmen. Diese sichert Spuren von möglichem sexuellen Missbrauch in Verbindung mit K.O-Tropfen auch dann, wenn noch keine Strafanzeige erstattet wurde.
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