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Kreis Herford: Mehr Verdachtsfälle auf Kindeswohlgefährdung

Vernachlässigung, Überlastung und psychische oder körperliche Misshandlungen: Immer häufiger besteht bei uns der Verdacht, dass Kinder in ihrem Zuhause solche Erfahrungen machen. Die Jugendämter im Kreis Herford haben sich im vergangenen Jahr mit knapp 1324 Verdachtsfällen auf Kindeswohlgefährdung beschäftigt. Das sind fast 200 mehr als vor zwei Jahren, wie eine Statistik zeigt. 

Anstieg auch NRW-weit 

Auch landesweit sind die Zahlen gestiegen – auf 75.300 Fällen. In rund einem Viertel davon wurde eine akute oder leichte Gefährdung der Kinder festgestellt. Vernachlässigung war dabei die häufigste Form.