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Kreis Herford: Landrat bezeichnet Brauerei-Aus als "schweren Schlag"

Nach der angekündigten Schließung der Herforder Brauerei kommt eine Welle der Anteilnahme, aber auch der Kritik. Landrat Mirco Schmidt (Bild/links) zum Beispiel spricht von einem schweren Schlag für den Kreis Herford. Vor allem für die rund 100 Beschäftigten sei die Entscheidung der Haus-Cramer-Gruppe nicht nachzuvollziehen:

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben teils über Jahrzehnte mit größter Loyalität, mit persönlichem Einsatz, mit Leidenschaft und auch vor allem mit Stolz für diese Brauerei gearbeitet. Und dafür verdienen die Beschäftigten jetzt nicht nur Respekt, sondern sie verdienen vor allen Dingen eine echte Zukunftsperspektive.

Was Schmidt besonders unverständlich findet, ist, dass der Mutterkonzern gerarde erst viel Geld in den Standort Heford investiert hatte. Es gab eine neue Abfüllanlage. Insofern käme das Aus schon sehr überraschend.