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Hiddenhausen-Sundern: Brauerei-Beschäftigte mit großen Zukunftssorgen

Es war ein schwarzer Tag für die Mitarbeitenden der Herforder Brauerei. Donnerstag überbrachte ihnen die Geschäftsführung die Nachricht, dass das Unternehmen Ende August nach 148 Jahren schließt. Betroffen sind um die 100 Beschäftigte, die sich Sorgen um ihre Zukunft machen. Der Schock sitzt tief:

Sprecher A
Wie es einem nach so einer Situation eben geht. Ich bin seit über 20 Jahren hier.
Sprecher B
41 Jahre hier, schon stehst du auf der Straße. Der Vorankündigung, dass wir heute diese kurzfristige Betriebsversammlung hier haben, war uns das schon klar.
Sprecher C
Ja, man ist fassungslos.

Auch die Paderborner Brauerei muss sich verändern, sie soll im Laufe des Jahres verkauft werden. Beide Brauereien gehören der Haus-Cramer-Gruppe an. Die Marken „Herforder Pils“ und „Paderborner“ sollen erhalten bleiben, künftig aber in Warstein produziert werden.