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Herford: Schwartze findet Brauerei-Schließung immer noch falsch

Nach dem Abschluss der Sozialplanverhandlungen haben sich noch mal Politiker zur Herforder Brauerei geäußert. Unter anderem auch der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Herford und Bad Oeynhausen, Stefan Schwartze. Er lobt die Verhandlungsarbeit der Gewerkschaft.

Lob für Barre

Gut findet er auch, dass die Lübbecker Privatbrauerei Barre Azubis übernehmen möchte. Dies ändert laut Schwartze aber nichts daran, dass die Grundsatzentscheidung, die Herforder Brauerei zu schließen, seiner Meinung nach falsch ist. Er hoffe inständig, dass der Haus Cramer Gruppe bewusst sei, welchen Schaden sie damit für die Region angerichtet habe. 

Ähnlich sehen es Christian Dahm, Christian Obrock und Eva Hellmann, alle ebenfalls SPD. Sie halten auch nicht viel vom Wechsel-Angebot. Dass jemand zum Hauptsitz wechselt, sei unwahrscheinlich. Der Weg von Herford nach Warstein sei zu weit.

Auch CDU-Mann Ebmeyer äußert sich

Dass die Brauerei schließen muss, bleibe ein “herber Schlag”, betont der Bundestagsabgeordnete der CDU Joachim Ebmeyer. Es sei aber gelungen, den Beschäftigten einen Plan und finanzielle Sicherheit zu geben.

Ab Montag werden Anlagen abgebaut

Kommende Woche gehen endgültig 148 Jahre Brauereigeschichte zu Ende. Dann werden auf dem Firmengelände in Hiddenhausen-Sundern die ersten Anlagen abgebaut.