Herford/OWL: Widerstand gegen Bahntrassen wächst
Das Bahnprojekt Hannover – Bielefeld sorgt weiter für viel Kritik in unserer Region. Naturschutzverbände aus OWL und Niedersachsen, aber auch die SPD-Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie die Stadt Bückeburg kritisieren, dass die Bahn sich auf zwei mögliche Trassenverläufe festgelegt hat. Sie hat am Freitag bekannt gegeben, dass die Varianten 3 und 4 jetzt genauer untersucht werden sollen.
Kritik an den geplanten Trassenvarianten
Die Trassenvarianten zerschneiden Naherholungsgebiete unter anderem in Bückeburg und Bielefeld, geschützte Wälder bei Porta Westfalica, die Heilquellen in Bad Salzuflen und landwirtschaftliche Flächen. Aus Sicht der Kritiker ist all das von den Trassenvarianten betroffen. Auch Vlotho und Herford würden sich stark verändern. Sie sprechen von einem schweren Schlag für unsere Region und fühlen sich nicht gehört.
Forderungen nach Alternativen bleiben unerfüllt
Denn Kommunen, Politiker und Verbände hatten mehrmals gefordert, dass auch ein Ausbau der bestehenden Bahnstrecke zwischen Hannover und Bielefeld geprüft werden soll, was nicht geschehen ist. Sie haben Widerstand gegen die Pläne angekündigt.
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