Herford: Kritik nach Sitzung mit AfD-Abgeordneten im Elsbach-Haus
Eine Aufsichtsratssitzung der Wohn- und Wirtschafts-Service Herford sorgt für Ärger. Die Herforder Grünen und das Bündnis gegen Rechts im Kreis Herford kritisieren, dass Abgeordnete der AfD daran teilnehmen durften.
Grünen sprechen von Schande
Stein des Anstoßes ist der Sitzungsort, nämlich das Elsbach-Haus. Das gehörte bis 1938 der jüdischen Familie Elsbach, die dort eine Hemdenfabrik betrieben hatte. Die Familie verlor den Betrieb und flüchtete vor den Nationalsozialisten - mit einer Ausnahme: Käthe Elsbach wurde 1944 im KZ von den Nazis ermordet. Das dort nun wieder AfD-Politiker an Gremiensitzungen teilnehmen dürften, sei eine Schande, so ein Sprecher der Grünen.
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