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Herford: Bürgerbegehren "Mindener Straße" - Countdown läuft

Der Countdown läuft: Alle, die gegen den Ausbau der Mindener Straße in Herford sind, haben noch bis zum 3. Juli Zeit. Bis dahin müssen etwas mehr als 3000 Unterschriften zusammenkommen, um einen Bürgerentscheid herbeizuführen. 

Geschäftsleute fürchten um Parkplätze

Hinter hinter der Unterschriftensammlung bzw. dem Bürgerbegehren steht eine Initiative, die verhindern will, dass die Mindener Straße wieder von 2 auf 3 Spuren verbreitert wird. Vor allem Geschäftsleute befürchten, dass sie dann nicht mehr genug Parkplätze für ihre Geschäftskunden hätten. Anwalt und Unterschriften-Initiator Stephan Röding sagte uns: 

Ich habe meine Kanzlei hier an der Minderstraße und bin darauf angewiesen, dass meine Mandanten mich eben auch gut erreichen können. Teilweise haben wir gehbehinderte Mandanten, die beispielsweise mit einem Rollstuhl auch anreisen müssen und die können nicht hunderte Meter weit dann in die Kanzlei anreisen. Langfristig muss ich überlegen, ob ich die Kanzlei dann an einen anderen Ort verlege und ich denke, da werden ganz viele andere Gewerbetreibende, die hier an der Straße eben ihr Unternehmen betreiben, auch folgen müssen.

Röding und die anderen Geschäftsleute stehen mit ihrer Meinung nicht alleine da. Auch die Grünen, Die Partei, Die Linke, die SPD und die UFH sind gegen den dreispurigen Ausbau der Mindener Straße.

Befürworter glauben an “weniger Staus”

Zu den Befürwortern wiederum gehören unter anderem CDU, AfD und FDP. Sie glauben, dass es bei drei Spuren weniger Staus geben würde. Außerdem würden dadurch die Wohngebiete in der Nähe entlastet. 

Baustart im Herbst 2027 geplant

Die Verbreiterung der Mindener Straße würde rund 8,9 Millionen Euro kosten. Wenn kein Bürgerentscheid dazwischenkommt, gehen die Arbeiten im Herbst 2027 los. 

Noch ausführlicher - mit weiteren Stimmen - behandeln wir das Thema auch hier.